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axilläre Schweißdrüsenentfernung
Die Schweißdrüsen sorgen dafür, dass der Körper bei hohen Temperaturen nicht überhitzt. Normalerweise werden 200 bis 500 ml Flüssigkeit pro Tag durch Schwitzen ausgeschieden. Patienten, die unter vermehrtem Schwitzen (=Hyperhidrose) leiden, produzieren 4 bis 6 Mal soviel Schweißflüssigkeit.
Bei dem Eingriff werden nach Einspritzen der Haut in der Achselhöhle mit Lokalanästhetikum über einen ca. 5 cm langen Schnitt die direkt unter der Haut liegenden Schweißdrüsen großflächig entfernt.
Da das OP-Gebiet (Achselhöhle) ständiger Bewegung unterliegt, kann es zu Wundheilungsstörungen oder verstärkter Narbenbildung kommen. Durch Verhaltung von Gewebswasser in der Wundhöhle (Serom) können Punktionen erforderlich sein. Störungen des Berührungsempfindens normalisieren sich nach 4 bis 12 Monaten. Nach Jahren kann, durch Erholung der Schweißdrüsen, ein Wiederanstieg der Schweißsekretion (Rezidiv) entstehen.



Durch die seit 01.04.2006 inkraftgetretene Änderung des Heilmittelwerbegesetzes, insbesondere der § 11 Absatz 1; Nr.:5 HWG, ergibt sich ein "Verbot bildlicher Darstellungen, insbesondere durch die vergleichende Darstellung des Körperzustandes oder des Aussehens vor und nach den Anwendungen". Damit sind Vorher- Nachher-Fotos künftig unzulässig. Ebenso erstreckt sich das Verbot auf sogenannte Schemazeichnungen.

Obwohl die von uns an dieser Stelle und dieser Operation zugeordneten Darstellungen von Vorher- u. Nachher-Fotos rein sachlicher Natur und informellen Charakters sind, müssen wir seit dem 01.04.06 auf exemplarische Darstellungen der Operationsergebnisse verzichten.

Im Rahmen des Aufklärungsgespräches in der Praxis stehen uns diese Abbildungen jedoch weiter zur Verfügung und können Ihnen dann zur weiterführenden Information und Vertiefung des Vorstellungsvermögens demonstriert werden.

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